World Paragliding Series ist eine Totgeburt

Im Frühjahr schrieb ich auf lu-glidz über "Echte Rennen für echte Männer". Es ging um die World Paragliding Series bzw. den Versuch des dänischen PWC Piloten Mads Syndergaard, ein neues  Wettbewerbsformat ins Leben zu rufen. Bei der WPS sollten wieder Piloten mit Schirmen der Offenen Klasse ohne eine EN-Zulassung starten können. Doch daraus wird nichts mehr.

Mads hat das Projekt WPS offiziell abgeblasen, nachdem er bei der Organisation von zwei Events in Mexiko und Bulgarien auf Probleme mit den lokalen Veranstaltern stieß. In einem Statement im Paraglidingforum schreibt er: Zusammenfassend scheint es, im Rückblick wohl vorhersehbar, dass eine Initiative wie die WPS mit ihrem kontrovers diskutierten Zielen auch eher "kontroverse" Partner anzieht. Zudem sieht Mads in den laufenden Bestrebungen zur Einführung einer Competition Class einen neuen Hoffnungsstreif für die Wettbewerbsfliegerei.

Auf der WPS-Homepage ist nur noch zu lesen: "The WPS is dead. No reason to come back later; death is terminal. Long live the bureaucrats."
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