Herzschlag live

Flymaster bietet eine neue Trackingfunktion. Neben  Positionsdaten kann auch die Herzschlagrate über den Flug hinweg aufgezeichnet und sogar "live" gesendet werden.

Flymaster trackt auch den Herzschlag.
// Quelle: Flymaster 
Auf den ersten Blick dürfte es eher wie ein nettes Gimmick für Hochleistungssportler am Gleitschirm  oder beim Hike&Fly erscheinen: Die eigene Herzschlagrate neben dem eigentlichen Track ins Visier zu nehmen, dürfte kaum jemanden im Flugalltag interessieren. Und dennoch ist der sogenannte Heart-G-Sensor von Flymaster, der mit diversen Varios und neuerdings auch mit dem Livetracker der Firma gekoppelt werden kann, eine interessante Option, um das eigene Flugverhalten in einem wenig beachteten Punkt genauer analysieren zu können.

Wann zum Beispiel gerate ich im Flug in Stress? Vor einem Start schlägt vielen Piloten das Herz bis zum Hals, auch vor der Landung steigt der Puls wieder deutlich an. Nicht jeder wird sich dessen gewahr und nutzt zum Beispiel Atemtechniken, um dann die nötige Ruhe einkehren zu lassen. Und was ist beim Einflug in kräftigen Thermiken, nach Klappern, in Steilspiralen etc.?

Ottonormalpiloten machen sich wenig Gedanken darüber, wann im Flug eine erhöhte körperliche Belastung (und sei es nur in Form von Stressbewältigung) auftritt. Die rückblickende Analyse der Herzschlagkurve könnte dem einen oder anderen vielleicht helfen, die eigenen Spannungs- oder Angstmomente eines Fluges aus einer anderen Warte zu betrachten.
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1 Kommentare:

Tobi hat gesagt…

Ich finde dieses Feature vor allem in Kombination mit Livetracking klasse.
Viele Piloten nutzen mittlerweile die Livetracking Option, um im Falle eines Unfalls schneller Hilfe zu bekommen bzw. damit der Unfall überhaupt entdeckt wird. Natürlich stellt sich hier die Frage inwieweit der Sensor Aussagen über Lebendig, tot oder verletzt treffen kann, trotzdem vielleicht auch unter diesem Aspekt ein guter Ansatz für die Zukunft